Circularity im Climate Lab
Die Klimaziele lassen sich nur mit einer Transformation unseres Wirtschaftssystems in eine Kreislaufwirtschaft erreichen.
Als Teil der Kreislaufwirtschaftstrategie der österreichischen Regierung fungiert das Climate Lab seit Februar 2023 auch als das österreichisches Zentrum für Kreislaufwirtschaft. Mit diesem Auftrag – der 2026 erneut an Climate Lab übertragen wurde – sind wir u.a. mit folgenden Aufgaben beauftragt:
- Förderung von Vernetzung, Wissensaustausch und Zusammenarbeit im Bereich der Kreislaufwirtschaft;
- Aktivierung unserer branchenübergreifenden Community von Innovator:innen, die sich dem Klimaschutz und der Kreislaufwirtschaft verschrieben haben;
- Bereitstellung eines zentralen Raums für Co-Working und Veranstaltungen für Fachleute auf diesem Gebiet.
Österreichs Zentrum für Kreislaufwirtschaft
Als österreichisches Zentrum für Kreislaufwirtschaft spielt das Climate Lab eine zentrale Rolle in der nationalen Strategie zur Umgestaltung der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung einer klimaneutralen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bis 2050. Seit seiner Start im Jahr 2023, brachte das Climate Lab Akteure entlang ganzer Wertschöpfungsketten für innovative Projekte und Veranstaltungen zusammen, die sich mit Themen wie zirkulären Baumaterialien, digitalen Produktpässen sowie dem Recycling von Matratzen und Textilien befassten.
Im Jahr 2026 gab die österreichische Regierung bekannt, dass sie dem Climate Lab erneut den Auftrag zur Entwicklung und Förderung der österreichischen Kreislaufwirtschaft übertragen werde, aufbauend auf den Erfolgen und dem wachsenden Netzwerk der vergangenen drei Jahre. Der neue Schwerpunkt liegt dabei auf der Bioökonomie, weshalb das Climate Lab BioBASE als strategischen Partner gewonnen hat, um dessen Fachwissen und Netzwerk für diese spannende neue Innovationsphase einzubringen.
Schwerpunkte & Projekte
Wir arbeiten an Themen, die nicht nur mit der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie übereinstimmen, sondern auch den größten Einfluss auf die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen haben können. Im Zeitraum 2023-2025 haben wir Projekte abgeschlossen, die sich auf Kreislaufwirtschaft in der Matratzenindustrie, Baumaterialien, Berufsausbildung, Büromöbel, Textilrecycling, Elektronikschrott und digitale Produktpässe fokussierten.
Projekt Ergebnisse
CO2-reduzierte & kreislauffähige Baustoffe: Lehm
Zirkuläre Büromöbel
Zirkuläre Textilwirtschaft mit Fokus Textilrecycling
Circularity Dialoge
Die Circularity Dialoge im Climate Lab sind eine Veranstaltungsreihe des österreichischen Bundesministerium (BMLUK) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA). Wir bringen dabei Stakeholder aus verschiedenen Sektoren zusammen, um gemeinsam ein systemisches Verständnis für die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Strategien und Politiken des Ministeriums ein.
Weitere Projekte zur Kreislaufwirtschaft
Wir glauben, dass eine Kreislaufwirtschaft nur durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Neben unserer Hauptarbeit in Partnerschaft mit dem Ministerium für Klimaschutz ist Climate Lab auch an kollaborativen Projekten beteiligt, die darauf abzielen, die Kreislaufwirtschaft auf breiterer Ebene voranzubringen.
KRAISBAU
Im BMK-Leitprojekt KRAISBAU arbeiten 33 Partner, darunter Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Institutionen, zusammen, um mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Bauwende – den Traum einer nachhaltigen und zirkulären Baubranche – zu verwirklichen.
Österreichische Matratzen Allianz
Als Folge des Climate Lab Programms für Zirkuläre Matratzen initiieren die Unternehmen Betten Eberharter, NEVEON und MATR – unterstützt durch das Climate Lab – die Österreichische Matratzen Allianz. Dabei stehen ein zirkuläres Design, ein digitaler Produktpass und eine freiwillige Inverkehrbringungsgebühr im Fokus.
Multi-Stakeholder Projekte
Wir arbeiten mit einer Reihe von Partnern an Multi-Stakeholder-Projekten, bei denen die Kreislaufwirtschaft eine wesentliche Rolle spielt – vom Recycling von Phosphor-Schlacken über zirkuläre Geschäftsmodelle für Möbel und andere Produkte bis hin zur passenden Ausbildung für die Jobs der Kreislaufwirtschaft der Zukunft.